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Literaturempfehlungen

Stichworte: Hilfe bei Darmpilzen, Pilze im Darm, Pilztest, Fragebögen,
Bakterienflora gestört, ADHS, Prof. Doris Rapp, "Ist das ihr Kind?"
Hulda Clark, "Heilung ist möglich"

Mykosen



Die rasch zunehmenden und bislang schwer behandelbaren Pilzerkrankungen (Mykosen), machen es notwendig, diesem Thema verstärkt Beachtung zu schenken. Fachkreise gehen davon aus,daß bis zu 40 Millionen Bürger bereits an Pilzerkrankungen leiden, bzw. an gesundheitlichen Beschwerden die durch Pilze verursacht sind.

Faktoren, die eine Pilzbesiedelung begünstigen:

1. Medikamente

Antibiotika, Zystostatika, Corticosteroide, Acetylsteroide, Salicylsäuren,, Hormonpräparate, Antidepressiva.

2. Krankheiten

Hormonelle Erkrankungen, Magen und Darmerkrankungen, Immundefekte, Infektionskrankheiten, Verbrennungen, Tumorbildung.

3. Weitere Faktoren können sein:

erhöhte Infektanfälligkeit bei Neugeborenen, Frühgeburten, Schwangerschaft, nach operativen Eingriffen (auch Kieferchirugie), Strahlentherapie.

Aber auch falsche Ernährung, einerseits eine zu kohlehydratreiche Kost, andererseits Nährstoffmangel (insbesondere Zink, Selen, Magnesium und Eisen) durch Diätfehler können den Nährboden für Pilze darstellen.

Bei länger andauernden Symptomen sollte immer eine spezielle

´ Untersuchung des Stuhls,

´ des Sputums

´ der Hautschuppen des betroffenen Hautbezirkes

´ des Nagelmaterials bei Nagelmykosen,

´ bei Verdacht auf Pilzbefall des Kopfes Haarstumpf-

untersuchung,

´ der Mundhöhle

´ oder Urinuntersuchung durchgeführt werden

Das genauere Betrachten im Labor erlaubt dann eine Bestimmung des Erregers und die Auswahl der in Frage kommenden Therapie.

Die häufigsten Erreger sind:

´ Dermatophyten - Nagelmykosen, Hautmykosen

´ Hefepilze auf die gesondert eingegangen wird, Schimmelpilze, die über Blutgefäße insbesondere Lunge und Gehirn befallen können. Als besonders gefährlich erweisen sich Aflatoxine, die Stoffwechselprodukte eines bestimmten Schimmelpilzes. Sie gehören zu den stärksten bisher bekannten natürlichen krebserzeugenden Substanzen.

Aflatoxine finden sich z.B. in schimmeligem oder zu feucht gelagertem Brot und Getreide, besonders aber in Nüssen (Erd-, Para-, Haselnüsse), Mandeln und Samen.

Problemkeim Candida albicans

Es gibt ca. 200 verschiedene Candida - Arten und einige hundert andere Hefepilzarten. Zunächst muß eine Unter-scheidung zwischen „wertvollen Hefen“ - wie z.B. der Bäckerhefe, dem Kefirpilz und den pathogenen Hefen getroffen werden.

Leider ist die Bezeichnung „wertvoll“ seit einigen Jahren nur noch mit Einschränkungen zu verwenden. Der Gattungsname lautet Saccharomyces. 7 Arten werden aus dieser Gattung in der Industrie zur Fermentation verwendet,, wie Bäckerhefe, Brauerhefe etc.. Diese Hefe gehört zwar zur Normalflora des Rachen- und Magen-Darmtraktes, aber aufgrund neuerer Untersuchungen über die Enzymleistungen, wird einigen Stämmen eine pathologische Bedeutung zugemessen.

Bei Diabetikern kann die Bierhefe für Soor- und Harnwegsinfektionen verantwortlich sein. Frühere Methoden der sog. Darmsanierung mit Bierhefen sind aus diesem Grund nicht mehr empfehlenswert. Allergien gegen Bierhefepräparate sind bekannt geworden.


Der heute bekannteste Hefepilz ist Candida albicans. Candidamykosen werden in den meisten Fällen durch eine längere Besiedelung mit diesem Hefepilz ausgelöst. Hefezellen können sich alle halbe Stunde verdoppeln und so schnell zu einer manifesten Mykose werden. Der Pilz kann schnell und tief ins Gewebe (Darm) ein-dringen,so in die Blutbahn gelangen und weitere Organe befallen. Nach längerer Besiedlung (ca. 2 Jahren) sind Pilze in der Lage Pilztoxine (Gifte, gefährlicher als Bakterientoxine) zu bilden und die Leber zu schädigen. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Bedrohung durch Pilze wohl der Anlaß gewesen, eine Arbeitsgruppe »Mykotoxine in Nahrungsmitteln« ins Leben zu rufen. Professor Constantini, Leiter des Projektes in Freiburg geht davon aus, daß die Einwirkung von Mykotoxinen an der Entstehung von Areriosklerose, Gicht, Diabetes, oder manchen Tumoren eine Rolle spielen kann. Weiterhin kann die Pilzbesiedelung des Darmes mit einer Reihevon Hauterkrankungen (z.B. mit der Urticaria, mit allergischen Ekzemen, mit Neurodermitis, mit Psoriasis) in Zusammenhang stehen. Hefen steigern zudem die Cancerogenität bei Tumoren durch die erhöhte Ankopplungsfähigkeit der Tumorzellen über Kohlehydratketten.(Leider ist dieseLiteratur- Quelle nicht mehr verfügbar)

Zungenbrennen, Afterjucken, nässendes Ohrekzem, wundes Gefühl in der Speiseröhre, Stuhlunregelmäßigkeiten, Akne in den Wechseljahren, klebriger Stuhl sind nur wenige Hinweise auf Pilzbefall. Bei nicht zu klärenden Ursachen für chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verstopfungs- und Durchfallneigung, häufigen Blähungen, Gedächtnisstörungen, Depressionen, Hyperaktivität (ADHS) bei Kindern, sollte bei Verdacht ebenso eine Pilzuntersuchung veranlaßt werden, wie bei chronischen Schleimhautentzündungen im Nasen und Rachenraum, der Luftwege (chronische Bronchitis, chronische Rhinitis), chronischer Gastritis, chronischen Blaseninfekten, chronischen Darmentzündungen. Das Fehlen von Leukozyten, Eisenmangel, chronische Müdigkeit kann ein Hinweis auf Hefepilzbefall sein-

/ Um einige Anhaltspunkte zu finden, füllen sie bitte den Testbogen aus.

/ Weitere Info`s unter Therapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Mykosen.

Sollten Sie Interesse an entsprechenden Untersuchungen und Therapieempfehlungen haben, sprechen Sie uns an.

Testbogen

Þ Stuhlunregelmäßigkeiten, Durchfall,
Þ Druckgefühle im Bauchraum
Þ Verstopfung
Þ Sodbrennen
Þ Magenübersäuerung
Þ Blähungen
Þ Blähungen mit Luftnot oder Herzstichen
Þ Nesselsucht,Juckreiz
Þ Des öfteren Scheidenpilz
Þ Andere Pilzerkrankungen, auch frühere
Þ Morbus Crohn
Þ Mineralstoffmangel,
Þ ein ausgeprägtes Verlangen nach Süßem
Þ Süßigkeiten werden nicht gut vertragen
Þ Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit,       Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Depressionen,       Unruhe, etc..
Þ Unterzuckerung
Þ Mangelernährung, zu kohlehydratreiche Kost,
Þ Behandlung mit Kortison, Antibiotika,
Þ Entzündungen im Mund
Þ Ovulationshemmern, Immunsuppressoren
Þ Erkrankungen wie Diabetes,Tuberkulose
Þ Chronische Bronchitis
Þ infektiöse Enteritis, maligne Tumore,
Þ Darmerkrankungen, Geschwüre im Darm
Þ verschiedene Formen der Anämie
     (perniziöse -, aplastische-)
Þ Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Þ Hyperkinetisches Syndrom

Ü Bei mehr als 5 Punkten und positivem Ergebniss der Irisdiagnose, empfehlen wir eine Laboruntersuchung.
Ü Bei mehr als 10 Punkten sollten Sie unbedingt eine Stuhl- und Sputumuntersuchung durchführen lassen.

Bei Hinweis auf eine Intestinalmykose ist diagnostisch eine exakte Laboranalyse unumgänglich!

Sie sollten vor dem Ergebnis der Untersuchung keine Angst haben, denn in der Regel sind die Störungen der Darmflora durch Diät und Aufbau mit vermehrungsfähigen Keimen, bei Pilzbefall durch Abtöten der Pilze wieder behebbar. Bei Nahrungsmittelallergien können die betreffenden Nahrungsmittel in der Praxis ausgetestet werden.

Für jede Frage bitte 1 Punkt geben

Punktzahl

Erste Spalte


Zweite Spalte


Gesamtpunkte




Testbogen 2

Scoringsystem aus „ Candida Intestinaltrakt,
Immunsystem, Allergie “ (Prof.Heizmann,Prof.Nolting,
erschienen im Promedico-Verlag)

Þ Ständig wechselnde Stuhlqualität 3 Punkte
Þ Blähungen 2 Punkte
Þ Juckreiz um den After 3 Punkte
Þ Heißhungerattacken auf Süßes und Kohlenhydrate 1 Punkt
Þ Alkoholunverträglichkeit 1 Punkt
Þ Genitalmykose, insbesondere Vaginalmykose 3 Punkte
Þ Heuschnupfen, Asthma, atopische Dermatitis 2 Punkte
Þ Nachweis von candida albicans im Stuhl 3 Punkte

ab einem Ergebnis von 7 Punkten besteht dringender Verdacht auf eine intestinale Candidainfektion.

Da nach Prof.Rieth der Hauptstandort der Pilze im Dünndarm liegt und dort massive Entzündungen auslöst, ist es möglich, dass die Pilze bei einer Stuhlprobe, diese oft nicht mehr lebend erreichen.Es kann also, trotz negativen Stuhlbefundes, eine Pilzinfektion vorliegen. Man sollte sich also immer an den Beschwerden des Patienten orientieren und nicht so sehr an der Höhe der Keimzahlen im Untersuchungsergebnis.

Zur Behandlung

Von Selbstbehandlungen ist Abstand zu nehmen. Gleichfalls mehren sich stümperische Behandlungsversuche mit Akupunktur, Laserakupunktur, Bachblüten, homöopathischen Mitteln, Aushungerungsversuche etc.. All diese Versuche sind für den Patienten gefährlich, töten die Pilze nicht und leisten systemischen Mykosen Vorschub (Organbefall).
Eine Behandlung nach den Regeln der Kunst, setzt die Einnahme eines flüssigen Polyen-Antimykotikums (Mund,Speiseröhre. Bei Speiseröhrenbefall evtl. Einnahme im Liegen) unter gleichzeitiger Gabe eines darmwirksamen Polyenantimykotikums, sowie die spätere oder gleichzeitige Gabe von Probiotika voraus.
Eine mindestens dreiwöchige strenge Einhaltung einer Diät während der medikamentösen Therapie ist unumgänglich.
Eine erneute Untersuchung klinisch und labortechnisch ist ebenfalls nötig.
Eine weitere Nachsorge im Bezug auf Ernährungsgewohnheiten und Nahrungsergänzung (Mikronährstoffe), sowie ein Aufbau eines geschwächten Immunsystems sind angebracht.
Bei einer konsequenten Durchführung dieser Therapierichtlinien haben wir in der Praxis eine nur geringe Anzahl von Rezidiven.

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[ Zentrum für Energetische Naturheilverfahren - Pipudden - 93090 Arjeplog
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